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Finkenstedt G  
Vorschläge für ein optimales Follow-up der Osteoporose

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 1998; 5 (4): 15-20

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Keywords: EmpfehlungFollow-upMineralstoffwechselOsteoporoseRichtlinieVerlaufskontrolle

Es gibt bislang keine klar definierten Richtlinien für die klinische Verlaufskontrolle in der Therapie der Osteoporose. In diesem Referat werden die notwendigen Methoden zur Erfassung der Wirksamkeit und Verträglichkeit der Therapie und zur Überprüfung der Compliance vorgestellt, und konkrete Richtlinien für die Monitorisierung der Osteoporosetherapie gegeben. Für die Erfassung von neuen klinischen und sog. nicht-klinischen Frakturen ist noch das Nativ-Röntgenbild notwendig. Veränderungen der Knochendichte werden mittels DXA oder QCT gemessen, wobei wegen deren noch nicht idealer Präzision für diese Verlaufsmessungen relativ lange Intervalle notwendig sind. Schneller sind zu erwartende Veränderungen der Knochendichte durch die Bestimmung von Knochenumsatzmarkern abzuschätzen. Diese Parameter erlauben auch Hinweise auf die Compliance der Patienten. Für die klinische Routine wird die Bestimmung von Osteocalcin als Anbauarker und von C- oder N-terminalen quervernetzten Kollagenbruchstücken als Abbaumarker empfohlen. Zur Überprüfung der Therapiesicherheit und Compliance sind Bestimmungen des Serumkalziums, der Harnkalziumausscheidung, der Blutspiegel von Fluorid, Östradiol oder Testosteron, sowie gynäkologische und Mammographie- bzw. urologische Kontrollen unter den entsprechenden Behandlungen erforderlich. Alle diese Untersuchungen werden im Detail besprochen und abschließend wird noch ein Zeitplan für die Durchführung dieser Kontrollen vorgestellt.
 
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