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Fischl F  
Osteoporosetherapie mit Hormonen durch den Gynäkologen

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 1998; 5 (3): 7-12

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Keywords: HormonersatztherapieMenopauseMineralstoffwechselOsteoporose

Die Prophylaxe und teilweise auch die Behandlung der Osteoporose wird mit der Hormonsubstitution primär durch den Gynäkologen durchgeführt, die Abklärung und Behandlung der Osteoporose mit all ihren Beschwerden liegt fachüberschreitend, interdisziplinär in den Händen der sich damit befassenden Internisten, Orthopäden und praktischen Ärzten, aber auch bei der physikalischen Medizin und nicht zuletzt bei den Diätassistentinnen. Denn neben der medizinischen und hormonellen Behandlung sind die Umstellung der Lebensweise mit entsprechenden Diätanweisungen und Gymnastik von großer Wichtigkeit. In der Bewegungstherapie sollte das Ziel sein, die Skelettmuskulatur zu stärken und damit auch die Knochen anzuregen, sich zu erneuern und zu stärken. Sportliche Tätigkeiten wie Radfahren, Tennis, Gymnastik sind positiv zu bewerten, nicht ganz so günstig für Osteoporose, aber dennoch zu empfehlen ist Schwimmen. Alle diese Sportarten sind sehr gut geeignet, die Skelettmuskulatur zu stärken. Wenn nötig sollte eine Funktions- und Bewegungsschulung unter Anleitung von geschulten Therapeutinnen erfolgen. Soweit es möglich und auch nötig ist, sollte der Lebensstil geändert werden und an seine jeweilige Alters- und Gesundheitssituation angepaßt werden. Abbau des Stresses, reichlich Bewegung, Reduzierung der Genußmittel wie Nikotin und Alkohol, sowie eine positive Lebenseinstellung sind anzustreben.
 
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