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Grampp S, Steiner E  
Osteoporose - die Sicht des Radiologen

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 1998; 5 (3): 26-31

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Keywords: MineralstoffwechselOsteoporosequantitative Computertomographiequantitativer UltraschallQUSRadiologieRöntgen

Die frühe Diagnose der Osteoporose und eine akkurate Beurteilung von Behandlungserfolgen stehen im Mittelpunkt der radiologischen Bemühungen. Die häufigsten angewendeten Methoden, um das periphere Skelett sowie das Achsenskelett zu beurteilen, sind die Zwei-Spektren-Röntgenabsorptiometrie, die quantitative Computertomographie und der quantitative Ultraschall. Generell werden die Meßergebnisse eines Individuums mit einer alters-, geschlechts-, und rassenspezifischen Kontrollgruppe verglichen. In diesem Zusammenhang ist die Bestimmung der Knochenmasse ein Indikator des künftigen Frakturrisikos eines Patienten. Die radiologische Diagnose der Osteoporose kann durch die Bestimmung der Knochenmasse erfolgen, auch wenn keine prävalenten Frakturen vorliegen. Das Frakturrisiko für den Meßwert eines Individuums steigt um etwa das 1,5 bis 2,5-fache für jede Standardabweichung (SD) unter der Spitzenknochenmasse der Normbevölkerung (T-score). Die Wahl des Meßortes und der Untersuchungstechnik zur Bestimmung der Knochenmasse oder des Frakturrisikos muß sich nach individuellen Gegebenheiten des Patienten sowie den Stärken und Limitationen der Techniken richten.
 
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