Krause und Pachernegg
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Summary
Krampla W et al.  
Osteoprotegerin - ein neuer Laborparameter zur Unterstützung der radiologischen Diagnostik rezenter Frakturen?

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2007; 14 (2): 61-67

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Abb. 1: Boxplot der OPG-Werte Abb. 2: OPG-Serumkonzentrationen vor und nach Wirbelsäulenoperation



Keywords: FrakturheilungOsteoprotegerinWirbelsäulefracture healingOsteoprotegerinspine

Ziel der Studie: Im Initialstadium der Frakturheilung treten lokale Regulationsmechanismen in Kraft, die den Knochenumbau vor Ort unabhängig vom Gesamtmetabolismus des Skeletts steuern. Für den Knochenabbau ist die Reifung der Osteoklasten nötig. Diese erfolgt aus unreifen Vorstufen unter dem Einfluß des steoklastendifferenzierungsfaktors sRANKL. Die reifen Osteoklasten produzieren Cathepsin K, die Gegenregulation erfolgt über eine lokale Osteoprotegerin- (OPG-) Ausschüttung. Festgestellt werden soll, ob die Serumkonzentrationen dieser drei Substanzen in einer Weise ansteigen, die einen darauf aufbauenden Labortest zum Nachweis einer rezenten Fraktur erlaubt. Material und Methode: Eingeschlossen wurden 19 Patienten mit nachgewiesenen Wirbelkörperfrakturen sowie sechs Probanden nach Wirbelsäulenoperationen. Die Serumkonzentrationen obengenannter Parameter wurden ermittelt und die Werte mit publizierten Daten einer gesunden Normalgruppe verglichen. Ergebnis: Nur für OPG ist eine marginale Konzentrationsänderung zu diskutieren. Die Überschneidung zwischen Normalkollektiv und Patientengruppe ist allerdings so groß, daß ein alleiniger praxisrelevanter Frakturbluttest nicht darauf aufgebaut werden kann.
 
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