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Lopatka L et al.  
Die Traubensilberkerze in der Behandlung menopausaler Beschwerden - Ergebnisse einer Therapiebeobachtung mit Cimifemin® uno

Journal für Menopause 2007; 14 (2) (Ausgabe für Schweiz): 16-21

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Abb. 1: MRS II Abb. 2: Gesamtbeurteilung der Wirksamkeit und Verträglichkeit Abb. 3: Hitzewallungen und Schweissausbrüche



Keywords: Cimicifuga racemosaMenopauseTraubensilberkerze

Vorgestellt wird die Beurteilung der Wirksamkeit und Verträglichkeit von Cimifemin® uno (Cimicifuga racemosa, Traubensilberkerze, Ze 450) in der Behandlung menopausaler Beschwerden durch Patientinnen und 128 niedergelassene Ärzte, die an einer 4monatigen Therapiebeobachtung in der Schweiz teilgenommen haben. Fragebogenerhebungen zu 11 menopausalen Beschwerden erfolgten zu Beginn und am Ende der Behandlung sowie nach dem ersten Behandlungsmonat. Empfohlen wurde die Behandlung mit einer Tagesdosis von einer Tablette Cimifemin® uno. Insgesamt wurden 584 Frauen mit einem Durchschnittsalter von 53,2 ± 6,6 Jahren in die Untersuchung eingeschlossen, von denen 541 diese planmäßig beendeten. 127 Frauen waren perimenopausal, bei post- und menopausalen Frauen lag die letzte Monatsblutung durchschnittlich 4,4 ± 5,6 Jahre zurück. Menopausale Beschwerden bestanden bei Einschluss im Mittel seit 2,4 ± 3,8 Jahren; 366 Frauen wurden im Rahmen der Untersuchung erstmals gegen solche behandelt. Die meisten der übrigen 215 Frauen waren zuvor mit Hormonen therapiert worden, überwiegend länger als ein Jahr. Die ausgeprägtesten Beschwerden bestanden in Hitzewallungen und Schweißausbrüchen, gefolgt von Schlafstörungen, Reizbarkeit, allgemeiner Erschöpfung und depressiven Verstimmungen; weitere Symptome wurden leicht eingestuft. Die Bewertungen der einzelnen Beschwerden sowie deren Summe zeigten eine signifikante Verbesserung unter Cimicifuga-Gabe. Nach vier Monaten schätzten 77,1 % der Ärzte und 75,5 % der Patientinnen die Wirksamkeit des Präparates gut oder sehr gut ein. Insgesamt wurden 35 unerwünschte Ereignisse bei 25 Patientinnen registriert. Die meisten waren unspezifisch und betrafen das Verdauungssystem. Körpergewicht und BMI blieben konstant. Keine der Patientinnen mit vorbestehenden malignen oder hepatobiliären Erkrankungen zeigte eine Veränderung des Befundes. Somit wurde Cimifemin® uno als wirksame und verträgliche Behandlungsalternative zur Hormontherapie bestätigt.
 
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