Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Summary
Weihs W et al.  
Medikamentöse Reduktion des Pulsdrucks bei arterieller Hypertonie: die CORIPULS-Studie

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2007; 14 (7-8): 205-211

Volltext (PDF)    Summary   




Keywords: Coripuls-StudieHypertonieKardiologieStudie

Ein Pulsdruck (Blutdruckamplitude) von > 65 mmHg stellt bei älteren Patienten mit arterieller Hypertonie einen unabhängigen kardiovaskulären Risikofaktor dar. Nicht alle antihypertensiven Medikamente sind gleichermaßen in der Lage, den Pulsdruck entsprechend zu reduzieren. In der CORIPULS-Studie wurde der Einfluß der antihypertensiven Kombination Carvedilol plus Hydrochlorothiazid auf den Pulsdruck untersucht. In dieser Praxisstudie wurden 8566 Hypertoniker (RR > 140/90 mmHg) mit einem Alter von 63,3 ± 11,7 Jahren auf 25 mg Carvedilol plus 12,5 mg Hydrochlorothiazid eingestellt und nach 26,8 ± 19,9 sowie 59,5 ± 33,6 Tagen nachkontrolliert. Neben Pulsdruck, systolischem und diastolischem Blutdruck wurden auch die Auswirkungen auf den Fett- und Glukosestoffwechsel untersucht. Systolischer und diastolischer Blutdruck sowie Pulsdruck wurden von 167 ± 16 mmHg, 96 ± 10 mmHg bzw. 71 ± 15 mmHg auf 133 ± 12 mmHg, 78 ± 7 mmHg bzw. 55 ± 11 mmHg gesenkt. Das entsprach einer Reduktion von –20 %, –18 % bzw. –23 %. Die Reduktion des Pulsdrucks war bei Patienten mit initial sehr hohen Werten (> 80 mmHg) oder mit isolierter systolischer Hypertonie mit bis zu –30 % am stärksten ausgeprägt. Die Parameter des Fett- und Glukosestoffwechsels wurden in > 90 % als gebessert oder unverändert angegeben. Die antihypertensive Kombination Carvedilol plus Hydrochlorothiazid ist in der Lage, neben dem systolischen und diastolischen Blutdruck auch den Pulsdruck ausreichend zu senken und weist eine Stoffwechselneutralität auf.
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung