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Hygienemaßnahmen bei endo-urologischen Eingriffen

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2001; 8 (1) (Ausgabe für Schweiz): 21-27
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2001; 8 (1) (Ausgabe für Österreich): 20-25

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Keywords: ChirurgieHygieneUrologie

Endo-urologische Eingriffe sind fundamentaler Bestandteil urologischer Diagnostik und Therapie. Als Ursache von Infektionen kommen hauptsächlich die Nichtbeachtung hygienischer Standards und insuffiziente Arbeitstechniken in Betracht. Der Aufwand der zu treffenden hygienischen Maßnahmen richtet sich nach der Art und Invasivität des Eingriffes. Generell sollten nur Mittel verwenden werden, die von der Deutschen Gesellschaft für Hygiene & Mikrobiologie oder dem Robert-Koch-Institut gelistet sind. OP-Kleidung und Abdeckmaterialien sollten so beschaffen sein, daß bei operativen Eingriffen eine wirksame Keimbarriere zwischen Patient und Personal errichtet werden kann. Es sind generell Instrumente zu bevorzugen, die sich mit thermischen Verfahren wiederaufbereiten lassen, wobei nur gelistete Desinfektionsmittel verwendet werden sollten. Die Resterilisation und Wiederaufbereitung von Einwegmaterialien ist juristisch problematisch. Bei entsprechend kritischer Auswahl der zur Wiederaufbereitung in Frage kommenden Artikel und bei Anwendung validierter Aufbereitungsverfahren ist dagegen jedoch nichts einzuwenden. Für den urologischen Bereich kämen z. B. Führungsdrähte und zur Diagnostik verwendete externe Ureterenkatheter in Frage.
 
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