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Stoschitzky K  
Unerwünschte Wirkungen kardiovaskulärer Pharmaka auf die Sexualfunktion

Blickpunkt der Mann 2003; 1 (2): 26-29
Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2001; 8 (3): 75-79

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Keywords: KardiologieNebenwirkungPharmakologieSexualitätsexuelle Dysfunktion

Kardiovaskuläre Pharmaka können die Sexualfunktion über verschiedenste Mechanismen beeinflussen. Diese können der spezifischen Wirkung einer Substanz entsprechen (z. B. Beta-Rezeptoren-Blockade) oder aber auf unspezifischen Effekten beruhen. Weiters kann die erwünschte kardiovaskuläre Wirkung einer Substanz selbst eine sexuelle Dysfunktion auslösen, wie z. B. die Senkung des arteriellen Blutdrucks durch ein Antihypertensivum. Es kann jedoch auch häufig die zugrundeliegende Erkrankung selbst (siehe auch Tabelle 3) und nicht deren Therapie für die sexuelle Dysfunktion verantwortlich sein, genauso wie eine Beziehung zwischen sexueller Dysfunktion und einer bestehenden kardiovaskulären Erkrankung oder Therapie auch völlig fehlen kann. Negative Einflüsse auf die Sexualfunktion wurden für mehrere kardiovaskuläre Pharmaka beschrieben (siehe auch Tabelle 4), die Datenlage im Hinblick auf diese Frage ist jedoch eher spärlich und teilweise auch widersprüchlich, so daß heute noch kein abschließendes Urteil über diese Nebenwirkungen abgegeben werden kann. Man sollte sich daher zum gegenwärtigen Zeitpunkt eher davor hüten, die Schuld an einer sexuellen Dysfunktion vorschnell einem kardiovaskulären Pharmakon zuzuschreiben.
 
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