Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Summary
Beutel M et al.  
Epidemiologie sexueller Dysfunktion in der männlichen Bevölkerung

Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2007; 4 (5): 244-249

Volltext (PDF)    Summary   




Keywords: AlterAndrologieEjakulationsstörungerektile DysfunktionOrgasmusstörungRisikofaktor

Sexuelle Dysfunktionen finden in neueren epidemiologischen Studien des alternden Mannes zunehmende Aufmerksamkeit. Ziel dieser Arbeit ist, die Prävalenz und Risikofaktoren sexueller Dysfunktionen aufgrund von Bevölkerungsstudien darzustellen. Studien ergaben nicht nur eine starke altersabhängige Zunahme Erektiler Dysfunktion (ED), sondern auch von Ejakulations- und Orgasmusstörungen, hier insbesondere eine verminderte oder fehlende Ejakulation. Trotz abnehmendem sexuellen Verlangen bleibt sexuelles Interesse im Alter erhalten. Symptome des unteren Harntraktes wurden zusammen mit kardiovaskulären, metabolischen und psychischen Größen sowie mit dem Lebensstil als Risikofaktoren der ED erkannt. Die weite Spanne von Schätzungen der Prävalenzraten resultiert wahrscheinlich aus unterschiedlichen Definitionen und Kriterien sexueller Dysfunktionen. Es wird über die ED hinaus mehr Forschung über sexuelle Dysfunktionen benötigt sowie über ihren Zusammenhang mit der Partnerbeziehung als einer wichtigen Größe sexueller Aktivität und Zufriedenheit. Der Zusammenhang mit Risikofaktoren erfordert interdisziplinäre Präventions- und Behandlungsansätze. Da die Lebenserwartung weiter steigt, wird das adäquate Diagnostizieren und Behandeln sexueller Dysfunktionen als ein wichtiger Einflußfaktor auf die Lebensqualität wahrscheinlich noch dringlicher werden.
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung