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Kainberger F et al.  
Renale Osteogystrophie - radiologische Diagnostik

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2001; 8 (1): 10-17

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Keywords: DialyseKalziumMineralstoffwechselNephrologiePhosphatRadiologierenale Osteodystrophie

Die renale Osteodystrophie (ROD) kann definiert werden als die Summe morphologischer Knochenveränderungen infolge des gestörten Kalzium-Phosphat-Stoffwechsels bei chronischer Niereninsuffizienz. Speziell in Österreich mit einer im internationalen Vergleich hohen Rate an Nierentransplantationen ist das radiologische Vollbild dieser Erkrankung heute nur mehr in seltenen Fällen zu sehen. Grundsätzliches Ziel der bildgebenden Diagnostik ist nicht so sehr die Primärdiagnose, sondern die gezielte Planung von Prophylaxe oder Therapie klinisch relevanter Komponenten. Als bildgebende Verfahren stehen neben konventionell-radiologischen Aufnahmetechniken die Osteodensitometrie und, zum Nachweis von Veränderungen der Nebenschilddrüsen, die Sonographie sowie die Szintigraphie zur Verfügung. Es werden vier empirisch abgeleitete radiologische Bildmuster, basierend auf den wichtigsten zugrundeliegenden Stoffwechselkomponenten, beschrieben: die malazische, die hyperparathyreote, die porotische und die hyperphosphatämische Form. Die Ziele der bildgebenden Untersuchung sind heute sowohl auf eine qualitative, als vor allem auch auf eine quantitative Diagnostik ausgerichtet.
 
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