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Schubert K et al.  
Atherosklerotische Risikofaktoren bei postmenopausalen Frauen

Journal für Menopause 2001; 8 (1) (Ausgabe für Schweiz): 9-13
Journal für Menopause 2001; 8 (1) (Ausgabe für Deutschland): 7-10
Journal für Menopause 2001; 8 (1) (Ausgabe für Österreich): 7-12

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Keywords: AtheroskleroseHomocysteinKardiologieMenopauseRisikofaktor

Unser Ziel war es, auf Basis der aktuellen Östradiolkonzentration (E2), unabhängig von Therapie, natürlicher oder chirurgischer Menopause (MP), eigene Meßdaten auszuwerten und nach Risikomarkern zu suchen. Es interessierte uns, inwieweit sich meßbare E2-Konzentrationen auf den Homocysteinspiegel und andere Risikofaktoren auswirken. 216 Frauen wurden in 4 Gruppen eingeteilt: Gruppe 1: E2 < 100 pmol/l (n = 122), Gruppe 2: 100 < E2 < 200 pmol/l (n = 22), Gruppe 3: 200 < E2 < 500 pmol/l (n = 43), Gruppe 4: E2 > 500 pmol/l (n = 29) Bestimmt wurden: Body-Mass-Index, Cholesterin, Triacylglyceride, HDL-Cholesterin, Apolipoprotein E (Apo E), follikelstimulierendes Hormon (FSH) sowie Homocystein. Mit steigender Östradiolkonzentration ist der Gehalt an Cholesterin, Triacylglycerid, FSH, Apo E und Homocystein signifikant verringert und der Gehalt an HDL-Cholesterin erhöht. Meßbare Einflüsse der Hormonsubstitution sind erst ab einer Östradiolkonzentration > 200 pmol/l gut nachweisbar. Diese Konzentrationen werden aber mit transdermalen E2-Applikationen meist nicht erreicht. Die maximalen Homocysteinkonzentrationen sind in den Gruppen 3 und 4 um mehr als 2/3 niedriger als in den Gruppen 1 und 2. Unabhängig von Alter, Art der Substitution und der Therapie ist die E2-Konzentration sehr gut geeignet, um biochemische Veränderungen normiert zu erfassen. Die bisherige Einteilung der Untersuchungsgruppen nach Perimenopause bzw. Postmenopause ist allein wenig geeignet, die biochemischen Veränderungen zu erfassen.
 
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