Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Summary
Haber P  
Präventive Bewegung und Training für Menschen über 40: wer, was, wieviel?

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2007; 14 (4) (Ausgabe für Österreich): 5-7
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2007; 14 (4) (Ausgabe für Schweiz): 13-16

Volltext (PDF)    Summary    Abbildungen   

Abb. 1: Altersmerkmale Abb. 2: Altersmerkmale



Keywords: PulmologieSportSportmedizinTraining

Der Alterungsprozeß kann durch die Entwicklung von 7 biologischen Altersmerkmalen beschrieben werden: VO2max, Muskelmasse, Körperfettanteil, Knochendichte, Insulinsensitivität, LDL/HDL-Cholesterinquotient, Blutdruck. Training ist körperliche Bewegung, die bestimmte qualitative und quantitative Anforderungen erfüllt und in den beanspruchten Organen Wachstumsvorgänge auslöst. Training ist als einzige therapeutische Maßnahme in der Lage, VO2max und Muskelmasse zu verbessern und damit körperliche Schwäche und daraus resultierende Hilfsbedürftigkeit im Alter zu verhindern oder zu bessern. Darüber hinaus beeinflußt Training alle anderen Altersmerkmale und kann daher auch in Prävention und Therapie der daraus resultierenden altersassoziierten Erkrankungen (Arteriosklerose, Diabetes mellitus 2) eingesetzt werden. Mit Medikamenten und Ernährung können alle Altersmerkmale außer VO2max und Muskelmasse beeinflußt werden. Damit können zwar die altersassoziierten Erkrankungen verhindert oder verzögert werden, nicht aber die körperliche Schwäche. Training ist daher eine übergeordnete therapeutische Empfehlung, die allen anderen Maßnahmen an umfassender Wirkung überlegen ist. Eine ärztliche Empfehlung zu mehr Bewegung sollte daher immer auch körperliches Training umfassen, mit der Zielstellung der Verbesserung der VO2max durch Ausdauertraining und der Vermehrung der Muskelmasse durch Muskelaufbautraining.
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung