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Meinertz T, Lüdertiz B  
Herzrhythmusstörungen. Weiterentwicklung der medikamentösen Therapie - eine realistische Perspektive?

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2007; 14 (Supplementum B - Forum Rhythmologie): 9-14

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Keywords: HerzrhythmusstörungKardiologieRhythmologie

Im Gegensatz zur medikamentösen Therapie von Herzrhythmusstörungen hat sich die nichtmedikamentöse Therapie (Hochfrequenzstromablation, Defibrillatortherapie) in den vergangenen Jahren vehement weiterentwickelt. Dennoch ist auch heute die medikamentöse Therapie die quantitativ häufigste und wichtigste Maßnahme zur Behandlung von Herzrhythmusstörungen. Vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen für die stagnierende Weiterentwicklung antiarrhythmisch wirksamer Medikamente, beleuchtet den Stellenwert der in den vergangenen Jahren zugelassenen Antiarrhythmika sowie jenen der derzeit in der klinischen Entwicklung befindlichen und analysiert, welchen Stellenwert die derzeit in der experimentellen Entwicklung befindlichen Substanzen haben. Schlußfolgernd scheint es kaum möglich, durch eine "monokausale" Therapie mit einem neuen Antiarrhythmikum vom Typ eines selektiven Ionenkanalblockers den "Durchbruch" in der Behandlung tachykarder Herzrhythmusstörungen zu erreichen, auch scheint es unwahrscheinlich, daß sich durch ein neues Antiarrhythmikum mit multiplen Angriffsorten die Mehrzahl aller Arrhythmien günstig beeinflussen läßt. Vielmehr erscheint eine frühzeitige Therapie des elektrischen und strukturellen Remodellings eine erfolgversprechende therapeutische Strategie darzustellen.
 
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