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Perings SM et al.  
Register zur verzahnten Nachsorge von ICD-Patienten durch Home Monitoring: Erfahrungen mit den ersten Patienten im 1-Jahres-Follow-up

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2008; 15 (1-2): 17-22

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Abb. 1: NYHA - Patient Abb. 2: Kardio-Report



Keywords: Home MonitoringKardiologieKardioverter-DefibrillatorPräventionSportmedizin

Das sogenannte Home Monitoring (HM) bietet niedergelassenen Kardiologen (NK) und implantierenden Zentren (IZ) für elektrotherapeutische Systeme wie Herzschrittmacher und implantierbare Kardioverter-Defibrillatoren (ICD) die Möglichkeit, via Internet parallel Zugriff auf Nachsorgedaten gemeinsamer Patienten (P) zu nehmen, ohne dass der P physisch anwesend sein muss. Auf dem Boden dieses Prinzips einer verzahnten Nachsorge (VZ) von niedergelassenen Kardiologen und implantierenden Zentren mittels Home Monitoring wurden erstmals in Deutschland im Rahmen einer Studie Patienten eingeschlossen und über einen Zeitraum von bis zu 12 Monaten in Hinblick auf folgende Zielparameter nachbeobachtet: (1) Häufigkeit der Nachsorge beim NK/IZ; (2) Dauer der Nachsorge beim NK/IZ; (3) Häufigkeit der Konsultationen zwischen NK/IZ; (4) Kosten für die Krankenversicherung und den P. Wir berichten über die ersten 19 P, bei denen die Indikation zur ICD-Implantation durch den NK gestellt und ein ICD mit HM-Option im IZ implantiert wurde. Das durchschnittliche Alter betrug 61 ± 9 Jahre, die Auswurffraktion (EF) 32 ± 12 %. Bei allen P konnten die Implantatdaten über das Internet, sowohl beim NK als auch im IZ, problemlos abgefragt werden. Die Nachsorgen beim NK wurden routinemäßig alle 3 Monate durchgeführt. Die Dauer der Nachsorge betrug 10 ± 6 Minuten. Im IZ war keine Nachsorge notwendig. Es wurden 2 Konsultationen zwischen NK und IZ mit einer Dauer von 6 bzw. 8 Minuten durchgeführt. Insgesamt konnte erstmals erfolgreich eine verzahnte Nachsorge zwischen NK und IZ mit Reduktion der Nachsorge von ICD-P im IZ durch HM gezeigt werden.
 
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