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Katzorke Th  
Entstehung und Entwicklung der Spendersamenbehandlung in Deutschland

Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2008; 5 (1): 14-20

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Keywords: AndrologieDeutschlandDokumentationdonogene InseminationInfertilitätMannSpendersamenbehandlung

Seit der ersten dokumentierten instrumentellen Spendersamenübertragung (Philadelphia 1884) bei männlicher Zeugungsunfähigkeit ist diese Behandlungsmethode Gegenstand äußerst kontrovers geführter Diskussionen: ethische, moralische, juristische, religiöse und viele andere Bereiche werden tangiert. Trotzdem wird die Samenspende heute als eine allgemein akzeptierte, wissenschaftlich begründete und zulässige Therapieform in sämtlichen Industrieländern betrachtet. Es gibt bisher keinen Anhalt für eine Einschränkung der Lebensqualität der späteren Eltern und der so gezeugten Kinder. Lediglich die Praxis der Anonymisierung ist ungeklärt. Konkretisiert werden muss z. B. besonders das deutsche Recht im Hinblick auf das Erbrecht. Weiterhin müssten im Zuge der Revision des bestehenden Embryonenschutzgesetzes oder durch Erlass eines neuen Fortpflanzungsmedizingesetzes den veränderten gesellschaftlichen Entwicklungen Rechnung getragen werden. Hier muss von der Gesellschaft besonders zu der Frage der Behandlung von ledigen Frauen und gleichgeschlechtlichen Paaren Stellung genommen werden.
 
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