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Ambros O  
Die Bedeutung von psychosozialem Streß in der Sekundärprävention der koronaren Herzkrankheit

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2001; 8 (4): 109-113

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Keywords: KardiologieKHKKoronare HerzkrankheitPsychiatriePsychologieStress

Der Zusammenhang zwischen Streß und koronarer Herzkrankheit (KHK) bzw. Myokardinfarkt (MCI) ist durch eine Vielzahl von Arbeiten belegt, wird aber in den bestehenden Konzepten der Kardiologie nach wie vor oft als wenig bedeutsam eingestuft. Dieser Widerspruch ergibt sich einerseits aus der subjektiven, aber emotional und pathophysiologisch wichtigen Bedeutung des Faktors Streß sowie andererseits aus dem biomechanistischen Paradigma der naturwissenschaftlichen Medizin. Ziel dieses Artikels ist es, die psychophysiologischen und pathophysiologischen Zusammenhänge zwischen psychosozialen Faktoren und KHK anhand der bestehenden Daten darzulegen. Die Bedeutung der Beachtung psychosozialer Risikofaktoren für die Prävention der KHK und der Einfluß der Diskrepanz zwischen emotionaler und wissenschaftlicher Objektivität auf die Arzt-Patient-Beziehung wird ausgeführt. Damit soll die Möglichkeit einer bio-psycho-sozialen Sekundärprävention der KHK angeboten werden.
 
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