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Steinebach I  
Die glukokortikoidinduzierte Osteoporose - Pathogenese, Diagnostik und Therapie

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2008; 15 (1): 34-37

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Keywords: GlukokortikoidMineralstoffwechselOsteoporose

Negative Effekte von Glukokortikoiden insbesondere auf das trabekuläre Knochengewebe, aber auch eine entzündliche Grundkrankheit per se führen zu einer Knochendichteminderung. Bereits bei einer Tagesdosis von unter 2,5 mg Prednisolonäquivalent über drei Monate ist das Frakturrisiko deutlich erhöht. Trotz des nicht unerheblichen Einsatzes von Glukokortikoiden bei den unterschiedlichsten Krankheiten ist jedoch eine zum Teil erhebliche Fehl- und Unterversorgung der glukokortikoidinduzierten Osteoporose zu konstatieren. Mit nur wenigen Untersuchungen einschließlich einer DXA-Knochendichtemessung kann das erhöhte Frakturrisiko erfasst werden. Bei einer über 3 Monate geplanten Steroidtherapie ist eine Supplementation von Kalzium und Vitamin D zu empfehlen, des Weiteren Maßnahmen zur Minimierung der allgemeinen Risikofaktoren. Eine medikamentöse Therapie ist auch schon bei einer nur gering verminderten Knochendichte (T-Wert ≤ –1,5) indiziert. Genauere Hinweise dazu gibt die Leitlinie des Dachverbands Osteologie der deutschsprachigen wissenschaftlichen Fachgesellschaften (DVO), deren Empfehlungen näher erläutert werden.
 
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