Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Summary
Finkenstedt G  
Medikamenteninduzierte Osteoporose jenseits der Glukokortikoide

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2008; 15 (1): 38-43

Volltext (PDF)    Summary    Abbildungen   

Abb. 1: Aromataseinhibitor - Tamoxifen



Keywords: EndokrinologieGlukokortikoidOsteoporose

Eine Reihe von Medikamentengruppen wird mit der Entstehung oder Verstärkung von Osteoporose bzw. mit Fragilitätsfrakturen in Zusammenhang gebracht: Antiepileptika, Antikoagulantien, Gonadotropin-releasing-Hormon-Analoga, Aromatasehemmer, Antiöstrogene, Antiandrogene, die hochaktive antiretrovirale Therapie, Immunsuppressiva (Calcineurin-Inhibitoren) und Zytostatika. Aber auch Medikamente, die man nicht mit Osteoporose in Verbindung bringen würde, haben offenbar negative Effekte auf das Skelett, wie Protonenpumpenhemmer, Antazida und Thiazolidindione (Glitazone). Die vorliegende Evidenz zum Einfluss dieser Substanzklassen auf das Skelettsystem wird vorgestellt und es wird der Versuch unternommen, eine Reihung der Medikamente in Bezug auf die Gefährdung in Richtung Osteoporose vorzunehmen.
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung