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Brandt AS et al.  
Tumornachsorge beim Prostatakarzinom: Die EAU-Guidelines als Grundlage für eine sinnvolle onkologische Nachsorge

Blickpunkt der Mann 2008; 6 (2): 8-13

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Keywords: EAUOnkologiePSAUrologie

Das Prostatakarzinom hat als weltweit dritthäufigstes Malignom des Mannes einen besonderen Stellenwert. Aufgrund der möglichen frühen Diagnosestellung und des frühen Therapiebeginns gewinnt auch die Tumornachsorge eine immer größere Bedeutung. Eine Tumornachsorge dient dabei sowohl der Entdeckung eines möglichen Rezidives als auch zur Entdeckung und Behandlung von tumor- und therapieassoziierten Komplikationen. Grundsätzlich sollte dabei die Tumornachsorge nach kurativen Therapieansätzen von der Tumornachsorge bei Hormonbehandlung unterschieden werden. Mit der PSA-Wertbestimmung und der digital-rektalen Untersuchung stehen einfache Möglichkeiten der Tumornachsorge zur Verfügung. Diese müssen individuell durch verschiedene Zusatzuntersuchungen ergänzt werden. Die EAU-Guidelines bieten eine generell akzeptierte Behandlungs- und Nachsorgeempfehlung und Tumornachsorge beim Prostatakarzinom: Die EAU-Guidelines als Grundlage für eine sinnvolle onkologische Nachsorge können als Hilfestellung bezüglich des Nachsorgezeitpunktes und der zu wählenden Untersuchungen in der täglichen Praxis dienen. Weitere Studienergebnisse bezüglich der Früherkennung des Prostatakarzinoms verbunden mit einem möglichen Überlebensvorteil der Patienten, die Forschung über die PSA-Kinetik und ein besseres Verständnis der Risikogruppen für ein Rezidiv können in den nächsten Jahren auch Einfluss auf die Tumornachsorge gewinnen.
 
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