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Göretzlehner G, Göretzlehner U  
Orale Kontrazeptiva und Langzyklus bei Endometriose

Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2008; 2 (2) (Ausgabe für Österreich): 27-31
Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2008; 2 (2) (Ausgabe für Schweiz): 37-41

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Abb. 1: Hormonentzugsblutung



Keywords: EndometrioseGynäkolgieKontrazeption

Die Hormontherapie der Endometriose ist mit GnRH-Analoga, oralen hormonalen Kontrazeptiva (Mikropillen mit einer Ethinylestradiol-Dosis ≤30 µg und einem Gestagen) und Gestagenen möglich. Unmittelbar nach der histologischen Sicherung der Diagnose Endometriose sollte mit der Hormontherapie begonnenen werden. Mikropillen können sowohl zyklisch (21/7 Tage), im Langzyklus (84/7– 189/7 Tage) oder in kontinuierlicher Langzeiteinnahme angewendet werden. Die klassische zyklische Einnahme der Mikropillen im Rhythmus 21/7 Tage mit 13 Hormonentzugsblutungen pro Jahr und diversen Zusatzblutungen in Form von Spottings und Durchbruchblutungen führt zyklisch immer wieder zur Aktivierung der Gonadotropin-abhängigen Ovarialfunktion mit endogener Steroidbiosynthese. Durch das endogen gebildete Estradiol und die Blutungen werden bei der zyklischen Einnahme der Mikropillen die Endometrioseherde immer wieder stimuliert. Bei der kontinuierlichen Langzeiteinnahme und im Langzyklus wird diese Möglichkeit der Stimulation der Endometriose reduziert oder entfällt gänzlich. Aus diesem Grund wird bei Frauen mit einer Endometriose die kontinuierliche Langzeiteinnahme oder der Langzyklus empfohlen.
 
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