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Kaiser B, Korell M  
Ergebnisse der Ernährungsberatung bei Frauen mit Endometriose

Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2008; 2 (2) (Ausgabe für Österreich): 58-61
Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2008; 2 (2) (Ausgabe für Schweiz): 56-59

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Abb. 1: Ernährungsberatung - Endometriose Abb. 2: Ernährungsberatung - Endometriose Abb. 3: Ernährungsberatung - Endometriose Abb. 4: Ernährungsberatung - Endometriose Abb. 5: Ermährungsberatung - Endometriose Abb. 6: Ernährungsberatung - Endometriose Abb. 7: Ernährungsberatung - Endometriose Zum letzten Bild



Keywords: EndometrioseErnährungGynäkolgie

Fragestellung: Frauen mit Endometriose leiden oft chronisch an der Erkrankung selbst und deren vielfältigen Begleitsymptomen. Zudem sind die Ergebnisse der hormonellen und/oder operativen Therapie nicht selten unbefriedigend. Es gibt Hinweise, dass auch die Ernährung hierbei eine Rolle spielt. Wir wollten die Fragen untersuchen, welchen Einfluss die Ernährung und das Essverhalten auf den Krankheitsverlauf haben: Sind Schmerzzustände und Rezidivraten durch die Ernährung beeinflussbar? Kann hierdurch die Begleitsymptomatik positiv beeinflusst werden? Methode: Frauen mit gesicherter Endometriose unterschiedlicher Ausprägung absolvierten eine Ernährungsumstellung im Rahmen einer individuellen Ernährungsberatung. Dies beinhaltete eine Ernährungsanamnese und das Führen eines Ernährungsprotokolls. Die Analyse und Auswertung erfolgte nach westlichen sowie östlichen Prinzipien. Die daraus resultierenden Empfehlungen bestanden ganz individuell aus einer Zusammenstellung geeigneter und ungeeigneter Nahrungsmittel sowie Tipps zur Umsetzung im Alltag. Ergebnisse: 19 Frauen mit Endometriose wurden individuell beraten und nach erfolgter Ernährungsumstellung zu den Auswirkungen befragt. Die ersten Ergebnisse sind vielversprechend und lassen eine positive Beeinflussung des Krankheitsverlaufes bzw. Genesungsprozesses durch die Ernährungsumstellung vermuten. Neben der deutlichen Reduktion von Schmerzen konnte – bei niedriger Rezidivrate – auch das allgemeine Wohlbefinden gesteigert werden. Schlussfolgerung: Aufgrund der vielfältigen positiven Wirkungen scheint in der "richtigen Ernährung" ein großes Potenzial zur unterstützenden Behandlung der Erkrankung und ihrer Begleitsymptome zu stecken. Besonders wenn der Wunsch nach einer Schwangerschaft vorhanden ist, ermöglicht die begleitende Ernährungstherapie bei Endometriose eine selbstbestimmte, "hormonfreie" Möglichkeit zur Erhöhung der Lebensqualität.
 
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