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Richter WO  
Übergewicht, Adipositas und Prostatakarzinom

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2008; 15 (2) (Ausgabe für Österreich): 18-21
Journal für Urologie und Urogynäkologie 2008; 15 (2) (Ausgabe für Schweiz): 11-14

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Keywords: FettstoffwechselOnkologieProstatakarzinomPSAUrologie

Die große Variation in den Inzidenzraten des Prostatakarzinoms und die Zunahme der Inzidenz- und der Mortalitätsraten bei Migration von Ländern mit niedrigen Raten in Länder mit hohen Raten lassen vermuten, dass es veränderbare Risikofaktoren für das Prostatakarzinom gibt. Bisher ist jedoch die Evidenz für alle Faktoren einschließlich Übergewicht und Adipositas sehr inkonsistent. Allerdings kann die Interaktion komplexer sein als bisher vermutet. Die Risikofaktoren für das Prostatakarzinom können für verschiedene Untergruppen unterschiedlich sein, so für "aggressive" und "nicht aggressive" Formen, den Grad der Differenzierung oder die Ausdehnung. Auch sind möglicherweise die Determinanten für die Mortalität andere als für die Inzidenz. Aber auch Adipositas ist keine Einheit, es können verschiedene Subtypen unterschieden werden. Aus diesen Gründen sind die verschiedenen Studienergebnisse nicht vergleichbar und schon gar nicht auf einen Nenner zu bringen. Nur wenn man die Komplexität der klinischen und pathologischen Manifestation des Prostatakarzinoms und der Adipositas im Design und der Interpretation berücksichtigt, wird man zu Schlussfolgerungen kommen, die klinisch verwertbar sind.
 
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