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Biasio W, Zech J  
Erste Erfahrungen mit IMSI

Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2008; 2 (3) (Ausgabe für Österreich): 6-9
Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2008; 2 (3) (Ausgabe für Schweiz): 7-9

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Abb. 1: IMSI-Mikroskop



Keywords: IMSIReproduktionsmedizinStudie

Kurzfassung: Bei einer routinemäßigen ICSI wird für jede Eizelle ein einzelnes Spermium bei einer 200- bis 400-fachen Vergrößerung ausgewählt. Da bei dieser Vergrößerung Anomalien des Zellkerns, insbesondere Vakuolen, ungesehen bleiben können, entwickelte eine israelische Gruppe rund um Prof. Benjamin Bartoov eine neue Methode, die es ermöglicht, Spermien bei hoher Vergrößerung zu selektieren. Durch diese Methode wird das Risiko, ein morphologisch pathologisches Spermium zu injizieren, minimiert. Es wurde gezeigt, dass sich die klinische Schwangerschaftsrate bei einer ausgesuchten Patientenklientel von 25 % auf 60 % steigern ließ und die Abortrate von 40 % auf 14 % sank. In der an unserem Institut durchgeführten Beobachtungsstudie konnte gezeigt werden, dass sich ähnliche Resultate auch in unserem Labor erzielen lassen. In den bisher 46 durchgeführten Zyklen mit dieser neuen Methode konnte eine Schwangerschaftsrate von 35 % erzielt und zugleich die Abortrate auf 12,5 % beschränkt werden. Für eine statistisch verwertbare Auswertung muss eine randomisierte prospektive Studie durchgeführt werden.
 
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