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Kathrein H  
Stein, Stau, Tumor: Die starken Seiten der Nierensonographie

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2008; 6 (4): 16-20

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Abb. 1: Nierenkonkrement Abb. 2: Nierenbeckenkelchsystem Abb. 3: Ureterkonkrement Abb. 4: RCC



Keywords: HarnstauUrolithiasis

Gastroenterologen sollten sich bei der Sonographie des Abdomens nicht nur auf die Verdauungsorgane beschränken, sondern in einem Untersuchungsgang auch andere Organe und Strukturen des Abdomens und Retroperitoneums beurteilen. Einerseits kann die Sonographie wesentlich und kosteneffizient zur Abklärung abdomineller Beschwerden beitragen, andererseits gibt es zahlreiche Berührungspunkte zwischen gastrointestinalen und renalen Erkrankungen. In der Diagnose der Urolithiasis ist die Sonographie in der Hand des Geübten gleich effizient wie die Ausscheidungsurographie mit Leerbild. Das Erkennen einer Harnstauung ist einfach und verlässlich, in hohem Prozentsatz sind die Höhe einer Obstruktion und deren Ursache zu erfassen. Der erweiterte Ureter ist darstellbar. Renale Raumforderungen sind häufige Zufallsbefunde. Die Sonographie kann zwar gut zwischen liquiden und soliden Raumforderungen differenzieren, eine Dignitätsbeurteilung solider Veränderungen ist aber nicht möglich. Die Sonographie mit Echokontrastverstärkern vermag sogenannte Pseudotumoren und Niereninfarkte eindeutig zuordnen, ihre Bedeutung in der Abklärung solider Läsionen ist nicht eindeutig geklärt.
 
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