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Dören M  
Selektive Estrogenrezeptormodulatoren und Mammakarzinom

Journal für Menopause 2001; 8 (2) (Ausgabe für Schweiz): 19-21
Journal für Menopause 2001; 8 (2) (Ausgabe für Deutschland): 19-21
Journal für Menopause 2001; 8 (2) (Ausgabe für Österreich): 19-21

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Keywords: MammakarzinomMenopauseRaloxifenselektiver EstrogenrezeptormodulatorSERMTamoxifen

Das Mammakarzinom ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland. Derzeit werden selektive Estrogenrezeptormodulatoren als primäre Prävention im Sinne der Verhinderung einer Tumorentstehung auf der Basis sehr unterschiedlicher Ergebnisse kontrollierter klinischer Studien diskutiert. Während in einer großen amerikanischen Studie ein deutlicher Behandlungsvorteil bei Anwendung von Tamoxifen 20 mg täglich hinsichtlich der Reduktion inzidenter Mammakarzinome ermittelt wurde, konnte dieser Effekt bei einer britischen und italienischen Studie nicht gezeigt werden. In einer Studie, durchgeführt zur Beurteilung der Therapie der postmenopausalen Osteoporose mit 60 und 120 mg Raloxifen/Tag, konnte gezeigt werden, daß das Risiko der Neudiagnose "invasives Mammakarzinom" innerhalb von drei Jahren deutlich reduziert wurde. Über unerwünschte Langzeiteffekte der präventiven Anwendung von SERMs können derzeit keine definitiven Aussagen gemacht werden. Es besteht die Möglichkeit, daß die chronische Anwendung von SERMs Tumorzellklone selektieren könnte. Ob die Chemoprävention mit Tamoxifen insbesondere für Frauen mit hohem Risiko eines Mammakarzinoms eine Option darstellt, kann zur Zeit nicht beantwortet werden.
 
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