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Dunzinger M, Pfeffer M  
Konzept einer klinisch-andrologischen und psychotherapeutisch-systemischen Kooperation bei Patienten/Klienten mit erektiler Dysfunktion

Journal für Urologie und Urogynäkologie 2001; 8 (3) (Ausgabe für Österreich): 22-26

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Keywords: Andrologieerektile DysfunktionPsychotherapieUrologie

Trotz bislang unbefriedigender Enttabuisierung des Themas "erektile Dysfunktion" (ED) erlangt Sexualität zunehmende Bedeutung in unserer Gesellschaft. Der Kontrast besteht im entsexualisierten Beziehungsalltag und der mit Sexualreizen vollgestopften Außen- und Medienwelt. Die Tatsache, daß die ED einerseits organisch und/oder psychisch begründet sein kann, aber die Fokussierung des Problems meist nicht im Zusammenhang gesehen wird, veranlaßt zu einer intensiven Kooperation von Schulmedizin und Psychotherapie. Es handelt sich dabei um ein Konzept, dessen Grundgedanke ein Faktum ist, nämlich, daß sich organische Funktionsstörungen von kognitiven Prozessen nicht trennen lassen. Schulmedizinische Diagnostik und Therapie wird nur dann von bleibendem Erfolg besetzt sein, wenn die ED in ihrer ganzen Komplexität wahrgenommen wird, indem die Beziehung und die Sexualität des Betroffenen miteinbezogen werden. Symptome - welcher Art auch immer - können aus psychotherapeutischer Sicht als zwischenmenschliches Kommunikationsverhalten betrachtet und behandelt werden. Das Konzept einer gleichwertigen Kooperation zwischen Schulmedizin und Psychotherapie wird im folgenden vorgestellt und diskutiert.
 
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