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Gruska M, für die AG für Rhythmologie und die AG für nichtinvasive Elektrophysiologie der ÖKG  
Telemedizin in der Kardiologie

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2009; 16 (3-4): 66-70

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Keywords: ElektrophysiologieKardiologieRhythmologieTelemedizinÖKG

Herz- und Kreislauferkrankungen stellen nach wie vor eines der Hauptprobleme für die Gesundheitssysteme der industrialisierten Länder dar. Die Behandlung dieser in ihrer Mehrzahl chronischen Erkrankungen ist oftmals extrem aufwendig, gleichzeitig schränken notwendige diagnostische und therapeutische Maßnahmen und die Symptomatik der Krankheit selbst die Lebensqualität bzw. das Wohlbefinden der Patienten zunehmend ein. Die Anwendung telemedizinischer Verfahren in der Kardiologie bietet vielfältige Möglichkeiten, um einerseits die Belastung für den Patienten bei gleichzeitiger Verbesserung der Versorgungsqualität und der individuellen Prognose zu minimieren, andererseits ist mittels Telemedizin ein nicht unwesentliches Kosteneinsparungspotenzial verbunden. Die gegenwärtigen Finanzierungsmodalitäten im österreichischen Gesundheitssystem und einige juristische Probleme stehen jedoch einer zukünftigen breiteren Anwendung dieser Technologien im Wege. In diesem Artikel werden die Positionen der AG für Rhythmologie und der AG für nichtinvasive Elektrophysiologie der Österreichischen Kardiologischen Gesellschaft zu dieser Thematik zusammen gefasst.
 
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