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Markovic O et al.  
Sicca-Syndrom: Anamnese und Grundlagen der Therapie

Journal für Mineralstoffwechsel & Muskuloskelettale Erkrankungen 2009; 16 (2): 67-71

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Abb. 1: Tränenfilm Abb. 2: Tränenfilmaufrisszeit Abb. 3: Bengalrosa-Färbung Abb. 4: Lissamingrün Abb. 5: Schirmertest Abb. 6: Bindehaut Abb. 7: Maibom-Drüsen-Ausgänge Zum letzten Bild



Keywords: MineralstoffwechselOptometrieSicca-Syndrom

Das „Trockene Auge“ ist eine der am häufigsten gestellten Diagnosen in der Augenheilkunde. Die multifaktorielle Genese und die Vielfalt der zusätzlichen belastenden Faktoren ergeben einen schwierigen therapeutischen Zugang. Als Antwort auf diese Komplexität ist die gezielte Anamnese des Trockenen Auges von höchster Bedeutung. Der gesunde Tränenfilm besteht aus drei Schichten: der innersten Mucin- oder Proteinphase, der mittleren wässrigen Phase und äußeren Lipidphase. Jede einzelne dieser Phasen kann spezifische pathologische Veränderungen aufweisen, häufig sind es aber gemischte Phasenstörungen, die zum Sicca-Syndrom führen. Die Einleitung der Therapie sollte als Produkt der Kenntnisse der Pathophysiologie des Tränenfilms und einer ausführlichen Anamnese erfolgen. Zum Unterschied zum Facharzt, welchem eine breite Palette an Untersuchungsmethoden zur Quantifizierung und Charakterisierung der Erkrankung zur Verfügung steht, hat der fachfremde Arzt vor allem die Beschwerdesymptomatik als Leitlinie zur Therapieeinleitung. Subjektive Beschwerdequalitäten des Patienten können pathologischen Veränderungen am Tränenfilm zugeordnet werden. Aus dieser Zuordnung kann eine zielführende, der Phasenstörung entsprechende Therapie hergeleitet werden.
 
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