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Eber B, Weber T  
Die Therapie der Hypercholesterinämie bei Frauen - Diät, Hormone und Statine

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2001; 8 (7-8): 299-305

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Keywords: DiätEndokrinologieErnährungsmedizinHormonersatztherapieHRTHypercholesterinämieKardiologieStatin

Auf Basis der vorliegenden Studiendaten sind HMG-CoA-Reduktase-Hemmer ("Statine") derzeit bei beiden Geschlechtern als Medikamente der Wahl in der Sekundärprophylaxe der KHK bei Hypercholesterinämie und unzureichendem Diäterfolg anzusehen. Trotz der schlechteren Datenlage als bei Männern kann als gesichert gelten, daß Statine in diesem Einsatzgebiet bei Frauen sehr gut wirksam sind. Im Gegensatz dazu weisen rezente Studien der Hormonersatztherapie bei postmenopausalen Frauen in dieser Indikation keinen Platz zu. In der Primärprophylaxe besteht bei prämenopausalen Frauen nur in Ausnahmefällen (Hochrisikopatientinnen mit mehreren Risikofaktoren, insbesondere Diabetes mellitus) die Indikation zur Statin-Therapie. Bei postmenopausalen Frauen nähert sich das koronare Risiko dem der Männer an, eine Behandlung mit einem HMG-CoA-Reduktase-Hemmer soll bei entsprechend hohem Risiko eines künftigen kardialen Ereignisses begonnen werden.
 
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