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Eichinger S  
Thromboseprophylaxe beim internistischen Patienten

Zeitschrift für Gefäßmedizin 2009; 6 (2): 14-16

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Keywords: GefäßmedizinProphylaxeThrombose

Die venöse Thromboembolie (VTE) ist eine schwerwiegende Komplikation bei Patienten mit internistischen Erkrankungen. Die Häufigkeit von asymptomatischen Venenthrombosen beträgt ca. 15 %, ungefähr 2 % der Patienten erleiden eine symptomatische VTE. Risikofaktoren für VTE bei internistischen Patienten sind ungenügend validiert. Durch eine prophylaktische Antikoagulation kann das Auftreten tiefer Venenthrombosen und das Risiko von symptomatischen und tödlichen Pulmonalembolien signifikant gesenkt werden. Eine pharmakologische Thromboseprophylaxe wird für alle internistischen Patienten, die stationär aufgenommen werden und eine Herzinsuffizienz oder eine schwere Atemwegserkrankung haben, oder immobilisiert sind und einen oder mehrere zusätzliche Risikofaktoren für VTE haben – wie eine aktive maligne Erkrankung, eine VTE in der Anamnese, eine Sepsis, eine akute neurologische Erkrankung oder eine chronisch entzündliche Darmerkrankung – für die Dauer des stationären Aufenthaltes empfohlen. Eine Verlängerung der Thromboseprophylaxe ist zwar wirksam in der Prävention der VTE, allerdings mit einem erhöhten Blutungsrisiko verbunden. Eine diesbezügliche Indikation ist Ermessenssache und individuell zu stellen.
 
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