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Lindeck-Pozza E et al.  
Paraneoplastische neurologische Syndrome

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2009; 10 (2): 26-31

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Abb. 1: Paraneoplstische neurologische Syndrome



Keywords: NeurologieNeuroonkologie

Paraneoplastische neurologische Syndrome (PNS) sind eine seltene Gruppe von Erkrankungen des zentralen und/oder des peripheren Nervensystems. Sie treten im Zusammenhang mit Tumoren auf, ohne direkt durch den Tumor selbst oder seine Metastasen bzw. durch toxische, metabolische oder vaskuläre Effekte hervorgerufen zu werden. Häufig geht die neurologische Symptomatik der Diagnose des Tumors voraus. In den vergangenen zwei Jahrzehnten wurde bei einigen PNS eine Reihe von Antikörpern beschrieben, die gegen im Tumor exprimierte neurale Antigene (onkoneurale Antikörper) gerichtet sind. Paraneoplastische neurologische Syndrome treten in weniger als 1 % aller Patienten mit Tumoren auf. Dennoch sind Diagnosestellung und Behandlung wichtig, da PNS zu hochgradigen Beeinträchtigungen des Patienten führen können und die richtige Diagnose häufig zur Entdeckung bisher unerkannter Tumorerkrankungen führt.
 
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