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Brunner G, Brussee H  
Prähospitale Thrombolyse des akuten Myokardinfarkts mit Reteplase - Erfahrungen des NAW-LKH-Universitätsklinikums Graz

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2001; 8 (9): 349-351

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Keywords: KardiologieprähospitalReteplaseSteiermarkThrombolyse

Das Ausmaß des myokardialen Schadens beim akuten Herzinfarkt ist ein streng zeitabhängiger Prozeß, sodaß der Nutzen einer möglichst frühzeitigen Revaskularisation offensichtlich ist. Die prähospitale Thrombolyse bietet den Vorteil des Zeitgewinns im Vergleich zu anderen Revaskularisationsmaßnahmen (intrahospitale Thrombolyse, Akut-PTCA) und ist durch zahlreiche Studien als effektive und sichere Therapiemaßnahme abgesichert. Im Zeitraum Mai 1997 - Dezember 2000 wurde vom NAW-System des LKH-Universitätsklinikums Graz bei 44 Patienten mit akutem Myokardinfarkt eine prähospitale Thrombolyse mit Doppelbolusgabe von Reteplase (2 × 10 U innerhalb von 30 Minuten) durchgeführt. Das Delay vom Beginn der Schmerzsymptomatik bis zum Beginn der Thrombolyse lag bei 131 ± 114 min (Mittelwert ± SD). Der durchschnittliche Zeitgewinn durch die bereits prähospitale Gabe des Thrombolytikums betrug 54 ± 25 min (Range 20?125 min). Weder im prähospitalen noch im hospitalen Bereich wurden schwerwiegende Blutungskomplikationen beobachtet. Reteplase erwies sich als sichere, effektive und - durch die Doppelbolusgabe - leicht applizierbare Substanz.
 
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