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Brunner J, Stöß H  
Immunhistochemische Untersuchungen zur Zusammensetzung der Extrazellularmatrix beim Pankreaskarzinom

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2009; 7 (2): 7-12

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Abb. 1: Kollagen VI Abb. 2: Laminin Abb. 3a-b: Kollagen Abb. 4: Kollagen III Abb. 5: Kollagen IV



Keywords: OnkologiePädiatrie

Hintergrund: Wechselwirkungen zwischen Karzinomen und der extrazellulären Matrix (EZM) haben eine zunehmende Bedeutung. Methode: An 51 Pankreaskarzinomen und 18 Kontrollpankreaten wurden immunhistochemische Untersuchungen zur Zusammensetzung der EZM mit Antikörpern gegen Kollagen Typ I, III, IV, V und VI, Fibronektin, Laminin und Tenascin durchgeführt. Ergebnisse: Den höchsten Anteil an der Zusammensetzung der interstitiellen EZM bei Pankreaskarzinomen zeigten Fibronektin, Kollagen I und III. Kollagen I war um so öfter intrazytoplasmatisch nachzuweisen je dedifferenzierter die Karzinome waren. Kollagen III trat intrazytoplasmatisch kaum auf. Kollagen VI trat peritumorös auf. Je dedifferenzierter ein Tumor war, umso unstrukturierter waren die Verteilung von Kollagen I, III und V. Kollagen IV und Laminin waren bei gut differenzierten Adenokarzinomen als feine Basalmembranstruktur zu identifizieren. Tenascin war peritumorös bei gut differenzierten Karzinomen stärker als bei schlecht differenzierten Karzinomen nachzuweisen. Schlussfolgerung: Aufgrund der Interaktion von Tumorzellen und EZM könnten sich zukünftig aus diesem Bindungsverhalten Therapiekonzepte entwickeln lassen, die einen Erhalt der Basalmembranstrukturen zum Ziel haben.
 
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