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Strohmer B  
Bluthochdruck und Herzrhythmusstörungen - eine gefährliche Kombination

Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 2009; 13 (2): 13-21

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Abb. 1: RAAS Abb. 2: Arterielle Hypertonie Abb. 3: Vorhofflimmern - Embolierisiko Abb. 4: Vorhofflimmern - Arterielle Hypertonie Abb. 5: Hypertensive Herzerkrankung



Keywords: HypertonieKardiologie

Herzrhythmusstörungen sind ein häufiges Problem bei Patienten mit arterieller Hypertonie. Das Auftreten von Vorhofflimmern beeinträchtigt nicht nur die Lebensqualität der oft asymptomatischen Hypertoniepatienten, sondern ist auch mit erhöhter Morbidität und Mortalität assoziiert, sofern keine entsprechenden therapeutischen Maßnahmen getroffen werden. Die Bandbreite der ventrikulären Arrhythmien reicht von der isolierten Extrasystolie bis hin zu anhaltenden Tachyarrhythmien mit erhöhtem Risiko für den plötzlichen Herztod. Die linksventrikuläre Hypertrophie, eine diastolische Dysfunktion sowie eine abnorme Vorhofdilatation bzw. -funktion sind die zugrundeliegenden Faktoren für die Entwicklung der elektrischen Instabilität bei Hypertonikern. Eine moderne antihypertensive Therapie normalisiert nicht nur den Blutdruck, sondern reduziert durch Rückbildung der linksventrikulären Hypertrophie auch das Risiko für Vorhofflimmern und den plötzlichen Herztod. Aktuelle Studien belegen insbesondere für die medikamentöse Blockade des Renin-Angiotensin- Aldosteron-Systems eine besondere Effektivität. Eine antiarrhythmische Therapie ist aufgrund ihrer potenziellen Proarrhythmie nur bei entsprechender Indikation mit Vorsicht einzusetzen.
 
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