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Jeschke U et al.  
Stimulierung der hCG Protein- und mRNA-Expression in isolierten Trophoblastzellen

Journal für Fertilität und Reproduktion 2001; 11 (3) (Ausgabe für Schweiz): 6-11
Journal für Fertilität und Reproduktion 2001; 11 (3) (Ausgabe für Österreich): 14-20

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Keywords: FertilitätGlycodelin AhCG-Proteinhumanes ChoriongonadotropinImmunsuppression

Das immunsuppressive Plazentaprotein Glycodelin A wird in hohen Konzentrationen (bis zu 232 mg/l) im ersten Trimester der Schwangerschaft vom sekretorischen Endometrium und der Dezidua sezerniert. Der Anteil von Glycodelin A an der durch die Dezidua freigesetzten Proteinmenge beträgt in dieser Zeit 10%. In der vorliegenden Studie beschreiben wir die Wirkung von Glycodelin A auf die hCG-Freisetzung von Trophoblastzellen in vitro. Die Isolierung von Cytotrophoblastzellen erfolgte aus zum Termin geborener Plazenta durch Fragmentierung einzelner Kotyledonen. Cytotrophoblastzellen fusionieren in vitro zu Syncytiotrophoblastzellen. Cytotrophoblastzellen wurden mit unterschiedlichen Konzentrationen von Glycodelin A inkubiert. Die Produktion von hCG-mRNA und des Proteins wurde jeweils in 8 h-Abständen beim Protein und in 30 min.-Abständen bei der RNA gemessen. Mit Glycodelin A versetzte Trophoblastzellen weisen in vitro eine signifikant erhöhte hCG-mRNA und Protein-Freisetzung im Vergleich zu unbehandelten Zellen auf. HCG ist ein "Markerprotein" für den Differenzierungsprozeß von Cytotrophoblastzellen. Das mütterliche Protein Glycodelin A scheint fetale Cytotrophoblastzellen durch die erhöhte hCG-Freisetzung in der Differenzierung zu stimulieren.
 
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