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Gassei K, Schlatt S  
Konservierung der männlichen Fertilität

Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2009; 6 (3): 93-98

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Abb. 1: Spermatogenese Abb. 2: Keimzelltransplantation



Keywords: AndrologieFertilitätMann

Gängige Therapieansätze zur Behandlung von Krebserkrankungen können die Spermatogenese auf unterschiedlichsten Wegen stören und zu temporärer Azoospermie oder Sterilität führen. Die Unfruchtbarkeit ist eine ernstzunehmende Langzeitnebenwirkung, die die Lebensqualität des Patienten nachhaltig einschränken kann. Bei Kinderwunsch nach erfolgreicher Krebstherapie steht erwachsenen Patienten heute ein Anzahl an assistierten Reproduktionstechniken (ART) wie In-vitro-Fertilisation (IVF) oder Intrazyotplasmatischer Spermieninjektion (ICSI) zur Verfügung, die mithilfe von kryokonservierten Spermien durchgeführt werden können. Diese Methoden können jedoch die natürliche Fertilität des Patienten nicht wiederherstellen und sind für präpubertäre Krebspatienten ungeeignet, da diese vor Beginn der Chemo- oder Radiotherapie keine Samenprobe liefern können. Die Transplantation von testikulären Stammzellen bietet daher einen möglichen Therapieansatz zur Behandlung von Unfruchtbarkeit. Methoden zur Isolierung, Konservierung, Transplantation und In-vitro-Maturierung dieser Zellen befinden sich zur Zeit in der Entwicklung. Der vorliegende Beitrag diskutiert etablierte Methoden zur Fertilitätskonservierung bei Männern und gibt darüber hinaus einen Überblick über die neuesten Forschungsergebnisse zur Keimzelltransplantation und extrakorporalen Generierung von Keimzellen
 
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