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Luzuy F, Auberjonois K  
Prämature Menopause und Hormonersatztherapie: Schutz um welchen Preis?

Journal für Gynäkologische Endokrinologie 2009; 3 (2) (Ausgabe für Österreich): 20-22

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Keywords: GynäkologiePsychiatriePsychotherapie

Als prämature Menopause gilt eine Menopause, die in einem Alter unter der doppelten Standardabweichung des geschätzten Mittelwerts in der Referenzbevölkerung eintritt. Häufig wird das 40. Lebensjahr herangezogen. Schätzungsweise 1 % der Frauen sind davon betroffen. Eine prämature Menopause führt zu einem deutlich erhöhten Risiko für Osteoporose und kardiovaskuläre Erkrankungen. Frauen mit einer Menopause vor dem 40. Lebensjahr haben eine um 2,0 Jahre kürzere Lebenserwartung. Bei spontanem Erlöschen der Ovarialfunktion oder nach einer chirurgischen Ovariektomie könnte bis zum durchschnittlichen Alter der natürlichen Menopause (in Europa 50–52 Jahre) eine Hormonersatztherapie angeboten werden. Es gibt keine Hinweise darauf, dass das Brustkrebsrisiko nach vier Jahren durch eine Östrogensubstitution erhöht ist. Die Hormonersatztherapie führt zweifellos zu einer deutlichen Verbesserung der Lebensqualität dieser Patientinnen.
 
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