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Summary
Smith R  
Failure to Confront Research Fraud

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2009; 7 (3): 41-44
Interdisziplinäre Onkologie 2009; 1 (3): 41-44

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Das Versagen, dem Forschungsbetrug ins Auge zu sehen. Betrug in der medizinischen Forschung löst bei Forschern und deren Einrichtungen sehr großes Unbehagen aus. Jedermann möchte gerne glauben, dass er nie vorkommt und dass, falls es doch passiert, es ein extrem seltenes Ereignis ist und normalerweise durch die eine oder andere Art von Geisteskrankheit bei dem fälschenden Wissenschaftler hervorgerufen wurde. Unglücklicherweise beweist die steigende Anzahl von Fällen, dass Betrug nicht nur passiert, vielleicht sogar häufig, sondern dass die Scientific Community schlecht darin ist, dieses Fehlverhalten zu verhindern bzw. damit umzugehen. Die Vorstellung von Betrug in der Forschung löst noch mehr Unbehagen aus als finanzieller Betrug, da wir glauben möchten, dass Wissenschaftler eine höhere Berufung haben als Bankiers und auch, dass die Wissenschaft in gewisser Weise objektiv ist, über menschlichem Versagen steht. Aber die Wissenschaft ist selbstverständlich eine menschliche Aktivität und wird von fehlbaren Menschen durchgeführt, damit ist der Betrug in der Forschung so unvermeidbar wie in der Finanzwelt. Ja, er mag sogar noch häufiger vorkommen als der finanzielle Betrug, da die Wissenschaft auf Vertrauen aufbaut, das die Finanzwelt nicht genießt. Wenn ein Wissenschaftler behauptet, dass 50 Patienten in eine Studien eingeschlossen waren, fragen wir nicht deren Namen, Photos und Unterschriften – wir gehen davon aus, dass 50 Patienten eingeschlossen waren. Ähnlich sehen wir kombinierte und analysierte Daten und keine Rohdaten – weil wir den Forschern vertrauen. Es ist somit für einen Forscher einfacher als für einen Bankier zu betrügen. J
 
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