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Niederseer D, Niebauer J  
Körperliches Training als integraler Bestandteil der Leitlinien-basierten Therapie der koronaren Herzkrankheit

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2009; 16 (9-10): 327-332

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Abb. 1: Körperliches Training Abb. 2: Körperliches Training Abb. 3: Körperliches Training



Keywords: KardiologieKHKSportmedizinTraining

Die koronare Herzkrankheit verursacht in den westlichen Industrieländern, im Vergleich zu anderen Krankheiten, die höchsten Krankheitskosten sowie die meisten Folgeerkrankungen und Todesfälle. Sie wird ganz wesentlich durch körperliche Inaktivität begünstigt, sodass körperliches Training einen therapeutischen Ansatz darstellt, der von vielen kardiologischen Gesellschaften in ihren Leitlinien empfohlen wird. Die molekularen Wirkmechanismen von körperlichem Training sind gut verstanden und reichen von einer Normalisierung der endothelialen Dysfunktion bis hin zur Vaskulogenese mittels Stamm- und Vorläuferzellen. Darüber hinaus haben zahlreiche Studien die Effektivität von körperlichem Training bei Patienten mit KHK im Vergleich zu einzelnen Medikamenten aber auch zur PTCA gezeigt und teilweise bei niedrigeren Kosten eine geringere Hospitalisierungsrate, eine Verlängerung der ereignisfreien Überlebenszeit, aber auch eine verbesserte Leistungsfähigkeit und Lebensqualität gezeigt. Tatsächlich ist die Therapie der KHK ohne körperliches Training nicht leitlinienbasiert. Die zugrundeliegende Evidenz und den Stellenwert des körperlichen Trainings in der modernen Kardiologie besprechen wir im folgenden Text.
 
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