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Schams D, Berisha B  
Biochemie des Ovars unter besonderer Berücksichtigung der Angiogenese

Journal für Reproduktionsmedizin und Endokrinologie - Journal of Reproductive Medicine and Endocrinology 2009; 6 (Sonderheft 1): 32-34

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Abb. 1: Expressionsprofile



Keywords: AngiogeneseCorpus luteumFaktorFollikelVasoaktive PeptideWachstum

Der ovarielle Zyklus ist charakterisiert durch sich wiederholende regulatorische Vorgänge der Zellproliferation, Zelldifferenzierung und Transformation während der Follikelendreifung, Ovulation, Gelbkörper-Anbildung, -Funktion und -Regression. Die Angiogenese (Entwicklung von neuen Kapillaren aus bereits bestehenden durch Endothelzellen-Proliferation und -Migration) spielt hierbei eine zentrale Rolle. Die Angiogenese bedarf der integrierten komplexen Regulation von proteolytischen Enzymen (Auflösung von Basalmembranen), extrazellulären Matrixkomponeten (Fibronectin, Laminin u. a.) sowie der Regulation von angiogenen Stimulatoren (Wachstumsfaktoren) und Inhibitoren. Für die Regulation sind der Vasoendothel Wachstumsfaktor (VEGF A) sowie der Fibroblasten-Wachstumsfaktor 2 besonders wichtig. Angiopoietin 1 und 2 stabilisieren bzw. destabilisieren die Kapillaren. Die genaue Kenntnis der physiologischen Angiogeneseregulation ist essenzielle Voraussetzung für die Behandlung von ovariellen Dysfunktionen und Tumorentwicklung.
 
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