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Fehlgeburt und das Risiko einer affektiven Erkrankung

Speculum - Zeitschrift für Gynäkologie und Geburtshilfe 2001; 19 (3) (Ausgabe für Schweiz): 13-13
Speculum - Zeitschrift für Gynäkologie und Geburtshilfe 2001; 19 (3) (Ausgabe für Österreich): 13-16

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Keywords: Depressioneffektive StörungFehlgeburtGeburtshilfePsychiatrieSpeculum

Da Frauen eindeutig ein erhöhtes Risiko für depressive Symptome und Erkrankungen nach einer Fehlgeburt im Vergleich zu schwangeren Frauen und Frauen, die kein reproduktives Ereignis im letzten Jahr hatten, haben, wäre die Untersuchung dieser Frauen auf psychische Reaktionen und die Behandlung bei Vorliegen einer Erkrankung wichtig. Da die Frauen durch den Routine-Check einige Wochen nach der Fehlgeburt im Kontakt mit dem geburtshilflichen Team stehen, könnte ein hoher Prozentsatz dieser depressiven Frauen entdeckt und behandelt werden. Denn nicht nur die Mütter sind durch diese Krankheit beeinträchtigt, zusätzlich könnten verlängerte Trauer und Depression negative Auswirkungen auf den Ausgang der nachfolgenden Schwangerschaft haben, sowie die Mutter-Kind-Bindung beeinträchtigen. Somit könnte der Geburtshelfer eine wichtige Rolle einnehmen, nämlich diese depressiven Zustände beim Routine-Check nach der Fehlgeburt zu erkennen und eine geeignete Behandlung in die Wege zu leiten.
 
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