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Stauber R  
Nichtinvasive Diagnose der Leberfibrose bei chronischen Hepatopathien

Journal für Gastroenterologische und Hepatologische Erkrankungen 2009; 7 (4): 12-17

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Abb. 1: Fibroscan



Keywords: HepatologieLeberbiopsie

Die Beurteilung der Leberfibrose ist bedeutsam für die Prognose, Therapieindikation und Verlaufskontrolle bei chronisch-progredienten Hepatopathien. Referenztest (Goldstandard) ist derzeit die histologische Beurteilung von Leberbiopsaten. Da die Leberbiopsie jedoch ein gewisses Risiko birgt, sind zuverlässige nicht-invasive Fibrosetests sehr wünschenswert. Der vorliegende Artikel soll eine Übersicht über die wichtigsten nicht-invasiven Fibrosetests und deren diagnostische Aussagekraft hinsichtlich signifikanter Fibrose bzw. Zirrhose bei verschiedenen Lebererkrankungen bieten. Die meisten Studien wurden bei chronischer Hepatitis C durchgeführt, aber auch bei nicht-alkoholischer Fettlebererkrankung gewinnt diese Fragestellung an Bedeutung. Anhand der vorliegenden Daten ist die Aussagekraft einfacher (auf Routinelaborwerten basierender) Fibrosetests hinsichtlich signifikanter Fibrose offenbar ähnlich wie diejenige der komplexeren Biomarker. Die Ultraschall-Elastographie (Fibroscan ™) erscheint jedoch als überlegene Methode zur Diagnose von Zirrhose bzw. eventuell auch von klinisch-signifikanter portaler Hypertonie.
 
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