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Laederach-Hofmann K et al.  
Lebensqualität bei Patienten mit Herzinsuffizienz und Evaluation zur Herztransplantation: Eine Übersicht

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2010; 17 (1-2): 14-24

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Keywords: chronische HerzinsuffizienzKardiologieLebensqualitätPsychokardiologie

Die chronische Herzinsuffizienz (CHF) schränkt die Lebensqualität (LQ) wesentlich stärker ein als andere chronische Krankheiten. Das Ziel jeder Intervention bei Patienten mit CHF muss die Beeinflussung der LQ und Verminderung der psychiatrischen Komorbiditäten sein. Diese kann durch komprehensive (ambulante) und kombiniert spezialärztlich-hausärztliche Module verbessert werden. Nach Rehabilitation zeigen die linksventrikuläre Ejektionsfraktion, die NYHA-Klassifikation und die Parameter der submaximalen und maximalen körperlichen Leistungsfähigkeit signifikante Verbesserungen zwischen 11 und 20 %, die Gehstrecke im 6-Minuten- Gehtest im Mittel um 58 %. Die Bedeutung des körperlichen Trainings ist hoch und wird oft vernachlässigt. Patienten und Angehörige profitieren von einer guten Betreuung (in Bezug auf Lebensqualität und Mortalität). Anämie, Ateminsuffizienz und Flüssigkeitsretention (Niereninsuffizienz) determinieren die meisten Hospitalisationen. Psychische Betreuung bedeutet vorab: Information, Handling, Feed-back. Wenn aber trotz aller therapeutischen Bemühungen die fortschreitende Erkrankung und Lebensbedrohung nicht aufzuhalten ist, endet dieser Prozess oft mit der vorerst angedachten Möglichkeit einer Herztransplantation. Die Entscheidung dafür/dagegen ist eine schwerwiegende, sowohl vonseiten der Ärzteschaft als auch der Patienten. In der vorliegenden Arbeit wird die psychosomatische Perspektive dieser Evaluation vorgestellt.
 
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