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Pichlo HG  
Leistungsrechtliche und sozialmedizinische Kriterien für somatische Behandlungsmaßnahmen bei Transsexualismus: Neue MDK-Begutachtungsanleitung

Blickpunkt der Mann 2010; 8 (1): 21-28

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Keywords: BeratungTransexualismusTransidentität

Transsexualismus ist kein Problem der Sexualität, sondern der Geschlechtsidentität (Transidentität) und der Geschlechtsrolle (Transgender). Transsexualismus geht häufig mit schwerem Leid der Betroffenen einher und bedarf kompetent-fachkundiger multiprofessioneller Behandlung. Vorrangig ist zunächst eine psychiatrische Diagnostik und eine stützend-fördernd ausgerichtete psychiatrisch-psychotherapeutische Behandlung/Begleitung zur Entwicklung einer individuell ausgestalteten lebbaren Geschlechtsrolle und deren Erprobung in einem so genannten „Alltagstest“. Erst dann sind in einem Stufenprozess unter definierten Voraussetzungen und weiterer therapeutisch begleiteter Alltagserprobung auf psychiatrisch-psychotherapeutische Indikation somatische Behandlungsmaßnahmen angezeigt, zunächst gegengeschlechtlich hormonell und dann angleichend operativ. Neben der Vorstellung einer neuen MDK-Begutachtungsanleitung werden die leistungsrechtlichen und sozialmedizinischen Kriterien für eine GKV-Kostenträgerschaft dargestellt und die derzeitigen Behandlungsstandards/-leitlinien, die einzelnen Schritte der gestuften Behandlung und deren medizinische Voraussetzungen besprochen.
 
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