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Holzer H  
Hypertonietherapie durch direkte Reninhemmung mit Aliskiren

Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 2010; 14 (1): 18-21

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Abb. 1: RAS



Keywords: HypertonieNephrologieRAS

Der direkte Renininhibitor Aliskiren ist seit 10 Jahren die erste antihypertensive Substanz mit einem neuen Wirkansatz. Aliskiren greift wie ACE-Hemmer und Angiotensinrezeptorblocker in das Renin-Angiotensin-System (RAS) ein, hemmt dieses aber im Unterschied zu beiden etablierten Substanzgruppen bereits an seinem Ursprung, dem Renin. Dadurch senkt Aliskiren nicht nur die Spiegel von Angiotensin-I und -II und den Aldosteronspiegel, sondern auch die Plasmareninaktivität (PRA). Durch diesen Umstand erhofft man sich zusätzliche organprotektive Effekte, für die es aus dem kardiorenalen Studienprogramm bereits Hinweise bei Patienten mit Herzinsuffizienz und bei hypertensiven Diabetikern mit Nephropathie gibt. Aliskiren hat sich sowohl in der Mono- als auch in der Kombinationstherapie als wirksames Antihypertensivum erwiesen, das bei einmal täglicher Gabe zu einer starken und anhaltenden Blutdrucksenkung führt. Die lange Wirkdauer verzeiht auch, wenn einmal auf die Einnahme einer Tablette vergessen wird. Die Nebenwirkungsrate von Aliskiren lag in bisherigen Studien auf Placeboniveau, das Interaktionspotenzial mit anderen Medikamenten ist gering.
 
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