Krause und Pachernegg
Verlag für Medizin und Wirtschaft
Artikel   Bilder   Volltext

Mobile Version
A-  |   A  |   A+
Werbung
 
Summary
Werni M et al.  
Ernährung und Flüssigkeitssubstitution in der Palliativmedizin

Journal für Ernährungsmedizin 2001; 3 (3) (Ausgabe für Österreich): 12-15

Volltext (PDF)    Summary   




Keywords: ErnährungErnährungsmedizinFlüssigkeitssubstitutionLebensqualitätPalliativmedizinTerminalstadiumTumorkachexie

Das Ziel der ernährungstherapeutischen Maßnahmen in der Palliativmedizin ist in erster Linie die Verbesserung der Lebensqualität. Krankheitsverlauf und Überlebenszeit können im allgemeinen nicht beeinflußt werden. Die Ernährung sollte überwiegend oral erfolgen; dies erfordert jedoch einerseits einen hohen Betreuungsaufwand und andererseits Aufklärung und Schulung der Angehörigen. Bei Tumoren im HNO-Bereich, Ösophaguskarzinomen und der Amyotrophischen Lateralsklerose sollte aufgrund der zu erwartenden Schluckstörungen die rechtzeitige Implantation einer PEG-Sonde erwogen werden. Vielfältige Ursachen führen bei Tumorpatienten in fortgeschrittenem Stadium zu einer verminderten Nahrungsaufnahme. Ein wesentlicher Faktor bei der Entstehung der Tumorkachexie ist die tumorinduzierte katabole Stoffwechselumstellung, die zu einem Proteinabbau in allen Geweben führt, der auch durch aggressive Ernährungstherapie nicht gestoppt werden kann. Die Flüssigkeitssubstitution in der Terminalphase ist ein besonders umstrittenes Thema. Die Entscheidung dafür oder dagegen muß individuell unter Einbeziehung des Willens des Patienten und seiner Angehörigen und unter Berücksichtigung von Vor- oder Nachteilen der Therapie getroffen werden.
 
copyright © 2003–2017 Krause & Pachernegg GmbH | Sitemap | Impressum
 
Werbung