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Lange-Asschenfeldt C  
Psychopharmakotherapie bei kardialen Erkrankungen

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2010; 17 (7-8): 300-306

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Keywords: KardiologiePsychokardiologie

Viele psychiatrische Störungen sind mit kardiovaskulären Erkrankungen vergesellschaftet. Andererseits ist auch gezeigt worden, dass kardiale Krankheiten eine erhöhte Vulnerabilität gegen psychiatrische Komplikationen nach sich ziehen, welche ihrerseits kardiologisches Outcome bzw. Prognose verschlechtern können. Aus der Tatsache, dass Psychopharmaka an Rezeptoren und Ionenkanälen im zentralen Nervensystem angreifen, die sich auch in Herz und Gefäßsystem finden, ergibt sich ein Risiko für kardiovaskuläre Nebenwirkungen. In dieser Kurzübersicht werden klinisch relevante kardiovaskuläre Komplikationen von Psychopharmaka und ihre pharmakodynamischen Mechanismen wie z. B. anticholinerge und proarrhythmische Effekte, orthostatische Regulationsstörungen, QT-Verlängerung, sympathomimetische Effekte und das metabolische Syndrom erläutert, und eine Risikoeinstufung der gängigsten Psychopharmaka wird vorgenommen. Es werden Therapieempfehlungen zu den wichtigsten psychiatrischen Erkrankungen im Hinblick auf kardiovaskuläre Komorbidität gegeben.
 
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