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Pölzl G et al.  
Medikamentöse Therapie der Perikarditis - Bedeutung von Colchicin

Journal für Kardiologie - Austrian Journal of Cardiology 2011; 18 (1-2): 30-34

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Keywords: ColchicinEntzündliche HerzerkrankungPerikarditisTherapie

Management und Therapie der Perikarditis sind abhängig vom Schweregrad und von der Ursache der Erkrankung. Während in vielen Fällen eine ambulante Betreuung vertretbar ist, erfordern Einzelfälle eine intensive Diagnostik und Therapie. Aspirin und nicht-steroidale Antirheumatika (NSAR) stellen nach wie vor die Basistherapie dar, während die systemische Kortisontherapie deutlich an Bedeutung verloren hat. Colchicin hat sich als ausgezeichnete Alternative bei rezidivierender Perikarditis erwiesen. Der uneingeschränkte Einsatz bei akuter Perikarditis kann erst nach positivem Abschluss einer derzeit noch laufenden Studie empfohlen werden. Bei größeren Ergüssen, speziell bei Rezidiven oder bei malignen Ergüssen, bewährt sich die intraperikardiale Therapie mit Tetrazyklin/Gentamycin, Kortison oder Cisplatin/ Thiothepa. Schließlich wird in dieser Übersicht noch auf die spezifische Therapie bei speziellen Indikationen eingegangen.
 
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