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Stompe T et al.  
Psychiatrische Störungen bei Haftinsassen

Journal für Neurologie, Neurochirurgie und Psychiatrie 2010; 11 (2): 20-23

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Abb. 1: Freiheitsstrafen - Österreich Abb. 2: Strafgefangene - Österreich Abb. 3: Strafgefangene - Österreich Abb. 4: Strafgefangene - Österreich Abb. 5: Strafgefangene - Österreich



Keywords: Forensische PsychiatrieHaftstrafeÖsterreich

Haftinsassen zeigen eine höhere Belastung mit körperlichen Krankheiten wie HIV oder Hepatitis, auch die Suizidrate liegt deutlich über der der Durchschnittsbevölkerung. Diese Arbeit präsentiert erstmals Zahlen zur psychischen Gesundheit einer österreichischen Gefängnispopulation. 100 Untersuchungshäftlinge und 100 Strafgefangene wurden mit standardisierten Instrumenten (SCAN und AMDP-Bögen) untersucht. Substanzmissbrauch und -abhängigkeit (54 % Untersuchungshäftlinge, 57 % Strafgefangene) sowie Schizophrenie (je 3 %) waren in beiden Gruppen deutlich häufiger als in der Allgemeinbevölkerung anzutreffen. Affektive Erkrankungen fanden sich öfter bei den Untersuchungshäftlingen, neurotische Störungen bei den Strafgefangenen. Insgesamt ist die Prävalenz dieser Krankheitsbilder bei Gefängnisinsassen mit der in der Allgemeinbevölkerung vergleichbar.
 
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