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Summary
Baulmann J et al.  
Messmethoden der Arteriellen Gefäßsteifigkeit

Journal für Hypertonie - Austrian Journal of Hypertension 2010; 14 (2): 18-24

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Abb. 1: Pulswellen - Messung Abb. 2: Pulswellen - Messung Abb. 3: Pulswellen - Messung Abb. 4: Pulswellen - Messung Abb. 5: Pulswellen - Messung



Keywords: Arterielle GefäßsteifigkeitHypertonie

Die Messung der Arteriellen Gefäßsteifigkeit hat in den vergangenen Jahren eine enorme Entwicklung erfahren. Einerseits ist eine Fokussierung auf weniger Parameter der Gefäßsteifigkeit erfolgt (Pulswellengeschwindigkeit, Augmentation, zentral-aortaler Blutdruck), andererseits hat die Vielfalt der neu entwickelten Geräte zur Messung der Arteriellen Gefäßsteifigkeit enorm zugenommen mit teils erheblicher Vereinfachung der Messdurchführung. An erster Stelle stehen hierbei neuere oszillometrische Messverfahren. Die Validierung der einzelnen Methoden für jeden einzelnen angegebenen Parameter ist erforderlich. Mittlerweile wird die Messung der Pulswellengeschwindigkeit (PWV) von mehreren Fachgesellschaften empfohlen. Als Grenzwert für das Vorliegen eines Endorganschadens gelten 10 m/sec (korrigiert von einem systematischen Messfehler mit falsch hoch gemessenen 12 m/ sec). Grund ist, dass ab einer PWV von 10 m/sec die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten tödlicher kardiovaskulärer Ereignisse deutlich ansteigt. Eine weitere Form der Gefäßsteifigkeitsinterpretation ist die Übersetzung der Messergebnisse in ein biologisches Gefäßalter, welches häufig Patienten in besonderer Weise verständlich ist. Voraussetzung sind valide Normwerte, die für jeden Parameter der Gefäßsteifigkeit einzeln erhoben sein müssen und darüber hinaus für jedes Gerät weitere Unterschiede aufweisen können.
 
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